TouriTipps

Aachener Dom: Muss man besuchen, wenn man in Aachen ist

Sightseeing-Tipp:

Der Aachener Dom ist die Bischofskirche des Bistums Aachen. Er wird auch Hoher Dom zu Aachen, Aachener Münster oder Aachener Kaiserdom genannt. Er ist das älteste Wahrzeichen der Stadt.

Dom zu Aachen

Dom zu Aachen

Der heutige Dom besteht aus mehreren Teilbauten, deren jeweilige Entstehungszeiten die Epochen des Frühmittelalters bis hin zur Neuzeit umfassen. Das karolingische Oktogon ist das bedeutsamste architektonische Beispiel für die karolingische Renaissance. Den Zentralbau und das Westwerk ließ Karl der Große gegen Ende des achten Jahrhunderts als Kern seiner Pfalzanlage errichten. Die Grundsteinlegung erfolgte 1796. Die karolingische Pfalzkirche ist von mehreren Anbauten aus späterer Zeit umgeben. Beispielhaft sei die gotische Chorhalle im Osten und der vielgestaltige Kapellenkranz genannt.

Aachener Dom

Aachener Dom

Was ist das Besondere am Aachener Dom?

Erstaunlich, aber hier muss man keinen Eintritt zahlen. – Steht man im Oktogon, fällt sofort der Radleuchter von über vier Metern Durchmesser auf. Der Leuchter, der auch Babarossaleuchter genannt wird, hängt etwa vier Meter über dem Boden vom Gewölbe des Domes herab. Das Kunstwerk ist eine Stiftung Kaisers Friedrich I. und seiner Frau Beatrix von Burgund. Es symbolisiert mit seinem Kranz und den sechzehn turmartigen Laternen die Stadtmauer des himmlischen Jerusalem. Die achtundvierzig Kerzen des Leuchters werden zu den Hochfesten und anderen besonderen Feierlichkeiten angezündet. – Als erstes deutsches Kulturdenkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Was hat die UNESCO zu sagen?

Die UNESCO erklärte damals, dass der Dom bau- und kunstgeschichtlich von universeller Bedeutung ist und als eines der großen Vorbilder religiöser Architektur gilt. – Im Glockenstuhl des Domes hängen acht Glocken an Holzjochen im Holzglockenstuhl. Das Geläut wurde drei Jahre nach dem Stadtbrand von 1656 gegossen. – Die Orgelanlage wurde 1993 durch die Orgelbaufirma Klais restauriert und auf insgesamt 89 Register erweitert. Dabei wurden die Schwalbennestorgeln zu einem neuen, selbstständigen Instrument zusammengefasst. Es steht heute auf dem Hochmünster, also zwischen Oktogon und Chorhalle. – Das große Westfenster hinter der Kaiserloge wurde 1954 durch Ewald Mataré, der durch seinen Schüler Joseph Beuys unterstützt wurde, neu gestaltet.

www.aachendom.de

Aachener Dom, Klosterplatz 2, Aachen, Tel. 0241-47709127

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.