TouriTipps

Litauen: Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen

 

Kurenkähne bei Trakai

Unterwegs in Litauen, wird der Reisende sehr schnell an das frühere Ostpreussenlied erinnert: „Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen …“. Die Weite der Landschaft, die endlosen dunklen Wälder, der Blick auf einen nicht enden wollenden Horizont, das macht den direkten Reiz eines Aufenthaltes in Litauen aus. – Nicht zu vergessen sind die vielen Gespräche, die das TouriTipps Team mit den Menschen, ob Landwirte, Fischer, Restauratoren, Priestern, Gärtnern, etc. ganz offen führen konnte.

Glockenturm in Vilnius

Dabei wurde immer wieder festgestellt, dass sich die Litauer sehr gerne Richtung Westen ausgerichtet haben und froh sind, dass heutzutage z.B. Soldaten der Bundeswehr in den Städten zu sehen sind. Auch wird sehr gerne die Nato-Fahne an öffentlichen Gebäuden gezeigt. – Die Angst vor dem ehemals großen Bruder im Osten ist immer noch zu spüren.

Was ist aber das Besondere an Litauen?

Im litauischen Vilnius hat z.B. der Barock polnisch-litauischer Prägung deutliche Spuren im Stadtbild hinterlassen. Zu den wichtigsten der rund einhundert KIrchen der Stadt zählt St. Peter und Paul mit rund 2000 weißen Stuckfiguren.

Fast menschenleerer Ostseestrand bei Nida

Ebenso wichtig: Das Museum der Genozidopfer im Stadtzentrum erinnert an die von den Sowjets durchgeführten Deportationen zehntausender Litauer, an die Partisanenbewegung und an den Holocaust.

Den Schrecken des 20. Jahrhunderts zum Trotz ist Vilnius eine sehr lebensfrohe, bunte Stadt: Die Cafés und Sommerterrassen der Altstadt sind im Sommer auch Dank der vielen Studenten der traditionsreichen Universität brechend voll.

Blick auf die Düne der Kurischen Nehrung

Sommerhaus von Thomas Mann in Nida

 

 

Und wenn man die Ruhe und die Einsamkeit sucht, dann sollte man die Fähre in Klaipeda (Memel) besteigen und sich auf die Kurische Nehrung übersetzen lassen. Dann geht es zunächst kilometerlang durch den Nehrungswald ohne Haff und Ostsee zu sehen. Den ersten Ort, Joudkrante (Schwarzort) darf man getrost durchfahren.

Fischereimuseum in Nida auf der Kurischen Nehrung

Nachdem man weiter in Richtung Süden auch die kleineren Orte Pervalka und Preila passiert hat, erreicht man den Hauptort der Kurischen Nehrung, das Seebad Nida (Nidden). Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind auf jeden Fall das Sommerhaus von Thomas Mann, welches er wegen des sog. „Italienblicks“ besonders liebte, und der alte Dorffriedhof, der durch die Sowjets zum Glück bis 1990 nicht, wie sonst allgemein üblich, eingeebnet wurde. Interessant sind die alten deutschen Inschriften mit den deutschen Namen, wie z.B. Pietsch, auf den zum Teil verwitterten Holzkreuzen.

 

Ein Geheimtipp des TouriTipps Teams: Eine Schiffsfahrt mit dem Zweimaster Lana, vom Hafen Nida ausgehend, quer über das Kurische Haff bis dicht an die russische Grenze oder über das Haff bis nach Klaipeda (Memel).

Zweimaster Lana steuert auf die Düne der Kurischen Nehrung zu

– Uns versorgte die Mannschaft, übrigens ein Familienbetrieb, nicht nur mit herrlichen Aussichten auf die Nehrung, sondern auch mit selbst gemachten Spezialitäten aus Litauen an Bord.

http://www.mariuodiseja.lt

lana@email.lt      Tel.: +370 620 75 069

 

 

 

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